Wergen-Steuerung zähmt Ataxie

Wie wird dieser Widersacher Ataxie gezähmt?wergen joystick zaehmt ataxie

  • Langsame Steuerbewegungen,
  • Geringe aber spürbare Steuerkraft,
  • Minimaler Aktionsraum,
  • Gleichzeitige haltgebende Abstützung
  • Trendfilter-ISS zur Bewegungsberuhigung (wichtig)

Quasi wegloser Joystick Type 102 HD (Heavy Duty) mit ISS !!

  • Dass die Langsamkeit ein „Symptom“ bei Ataxie ist, ist unter Medizinern und Therapeuten schon lange bekannt.
  • Dass diese Langsamkeit (bedingt durch reduzierte Reaktionsfähigkeit) durch unsere quasi weglose Steuerung mit ISS unterstützt wird, war seit langem unbewusst unser Geheimrezept.
  •  Dass das, auf diese Weise ermöglichte, kontrollierte Steuerverhalten emotionalen Stress abbaut und Ataxie zähmt, haben wir bei unzähligen Versorgungen von Betroffenen mit Ataxie, erlebt. Wobei unser intelligenter Trendfilter ISS diese Wirkung verstärkt.
  •  Jetzt, nach siebzehn Jahren, ist es uns gelungen, die Gesetzmäßigkeit hinter unserem Erfolg zu finden, und damit die Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung unserer Produkte.

Medizinische Fakten:

Bei der Schädigung oder Funktionsstörung des Kleinhirns werden die charakteristischen Symptome unter dem Oberbegriff Ataxie (griechisch: Unordnung, Unregelmäßigkeit) folgendermaßen zusammengefasst:

  • Zu niedrige Muskelgrundspannung (Hypotonus) mit gleichzeitiger rascher Muskelermüdung; erschwert eine zielsichere Bewegungsführung.
  • Die Unfähigkeit, schnell nacheinander und abwechselnd antagonistische Bewegungen durchzuführen (Dysdiadochokinese). Hier fehlt die Feinabstimmung der Bewegungsabläufe, insbesondere bei der Verarbeitung schneller Ereignisfolgen (reduzierte Reaktionsfähigkeit!) und führt zu verlangsamten, zittrigen, verwischten und überschießenden Bewegungen.
  • Schwierigkeiten bei Steuerungen ohne Gegenkraft (keine Orientierung/Ausrichtung).

Quellen:   externer Link zu ‚Das Kleinhirn ganz groß‘ von Dagmar Timmann-Braun und Matthias Maschke

externer Link zur Dissertation von Johannes Drepper

Wie ist das möglich?

Wenn an Stelle eines Standard-Joysticks (30mm Weg) ein quasi wegloser Wergen-Joystick (2mm Weg) verwendet wird (die Zeit für den Steuerweg bleibt bei beiden Weglängen gleich!), sind die Steuerbewegungen bei 2mm Weg 15-mal langsamer als bei 30mm Auslenkung. Da sich der Muskel bei 2mm Weg und gleich bleibendem Zeitintervall wesentlich langsamer bewegt, ist die Voraussetzung für das gezielte Steuern bei Ataxie durch diese „Quasi Weglose Steuerung“ erfüllt.
 Der denkbar kürzeste Weg, die „Ataxie“ zu bändigen!

Auch Angst löst Ataxie aus, auch Angst kann vermieden werden!

Emotionen, wie z. Bsp. Angst, verstärken Ataxie oder lösen sie aus. Ungünstige Bedingungen (Lärm, …) wirken dabei wie ein Rückkopplungseffekt.

Die einmal erlebte (unkontrollierbare oder kontrollierbare) Rollstuhlreaktion wirkt prägend. Sie löst vor dem nächsten Start entweder eine emotionale Angsterinnerung aus, die zur Verlangsamung der Reaktion führt, oder das Gegenteil (ruhige vertrauensvolle Fahrerwartung). Bei einer Angsterinnerung kommt es schon vor einem neuen Start zum ataktischen Verhalten, bei einer vertrauensvollen Fahrerwartung bleibt das Auftreten der Ataxie entweder aus oder wird angstfrei aufgefangen. Der verhängnisvolle ‚circulus vitiosus‘ (Teufelskreis) bleibt so aus! Stattdessen wird die emotionale Angst bei jeder Wiederholungserfahrung sogar zunehmend gedämpft.

Fazit: Ruhiges Fahrresultat trägt dazu bei, dass sich die Beruhigung schon im Vorhinein einstellt und die Ataxie gebändigt wird.

Durch diese, durch die medizinische Begründung erhärteten, praktischen Beobachtungserfahrungen ist es gesichert, dass die Erfolge bei Ataxie nicht auf einen „willentlichen Lerneffekt beim Steuern“ zurückzuführen sind, sondern einzig und allein auf eine, die speziellen Bedürfnisse dieser Symptomatik berücksichtigende, Steuerung mit folgenden Eigenschaften:

  • Die „Quasi Weglosigkeit“ beim Steuervorgang,
  • der „Quasi weglose Steuerstab“ als stabilisierendes Stützelement,
  • der „ Intelligente Trendfilter des Intelligenten-Stabilisierungs-Systems (ISS).

Die Langsamkeit wird durch die Langsamkeit besiegt,
das ist das Paradox, das es hier zu erkennen gilt.

Diese Wissensgrundlage ist der entscheidende Wegweiser zur weiteren gezielten Entwicklung von Hilfsmitteln und Produkten, welche die Welt der Spastik, Athetose und Ataxie nachhaltig verändern werden.

Was die Wergen-Systemtechnik heute diesbezüglich schon anbieten kann, ist die Kombination von Rolli-Steuerung, Computermaus und Tastatur in nur einem Steuerelement, dem quasi weglosen Wergen-Fahr-Joystick.

Hintergrundwissen

Der Weg zu einer sicheren Steuerung bei Ataxie

Es erscheint sinnvoll, eine kurze Erläuterung darüber zu geben, wie Bewegung funktioniert.

Jede Bewegung besteht aus der Zusammenarbeit mehrerer Muskeln. Die Richtung gebenden Muskeln (Agonisten) ziehen sich zusammen und führen die eigentliche Bewegung aus, während ihre Gegenspieler (Antagonisten) gedehnt werden und die Arbeit der Richtung gebenden Muskeln abbremsen und dosieren (Gummiband!). Für diese Feinsteuerung ist das Kleingehirn zuständig und steuert es in Abhängigkeit von der Information folgender Sinnesorgane:

  • Lagesinn (Position des Körpers im Raum und Stellung des Kopfes)
  • Kraftsinn (Spannung von Muskeln und Sehnen)
  • Bewegungssinn (Geschwindigkeit, Richtung)

Auch bei völliger Entspannung besitzt jeder Muskel eine Grundspannung, den Ruhetonus. Dies ist wichtig, damit wir z.B. aufrecht sitzen können. Der Ruhetonus wird nicht bestimmtspastiker agonist antagonist strecker durch den Muskel, sondern wird von außen über Nervenbahnen gesteuert. Der Grund für eine Störung kann ein verminderter bis schlaffer (hypotoner), bzw. ataktischer, Muskeltonus aber auch ein gesteigerter (hypertoner), bzw. spastischer, Muskeltonus sein. Es kann sich aber auch um ein Ungleichgewicht in dem fein abgestimmten Zusammenspiel zwischen Agonisten (aktive Kontraktion / Zusammenziehung) und Antagonisten (passiv gedehnte Muskeln) handeln.spastiker antagonist agonist beuger

Bei der Ataxie ist die Muskelgrundspannung nicht nur zu niedrig, sondern das notwendige abgestimmte Zusammenspiel von Agonisten mit dem Antagonisten (Gegenspieler) ist zusätzlich noch verzögert.

Dies führt zu Bewegungen falschen Ausmaßes wie Daneben‐Zeigen (Dysmetrie), zu überschießend- ausfahrenden Bewegungen (Hypermetrie) oder zu unflüssig‐verwackelten Bewegungen (Asynergie) und damit zur Unfähigkeit einer raschen Folge unterschiedlicher antagonistischer Bewegungen.

Zu niedrige Muskelgrundspannung (Hypotonus)

Unsere quasi weglosen Joysticks werden nicht über den Weg, sondern über die Kraft bedient. Bei Ataxie bereitet eine Steuerung ohne Gegenkraft Schwierigkeiten (keine Orientierung/Ausrichtung). Um ein Ziel sicher erreichen zu können, sollte auch eine geringe Halt gebende Gegenkraft spürbar beim Steuern überwunden werden (Steuern über das Fühlen).

Verzögerung bei der Verarbeitung abwechselnder Ereignisfolgen

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • Der Bedienung der Steuerung reagiert verzögert (Ataxie)
  • Der Rollstuhl reagiert verzögert auf die Steuerbewegung (Das Resultat ist in beiden Fällen dasselbe).

In Folgendem soll die durch den Rollstuhl verursachte Verzögerung graphisch verdeutlicht werden:

Steuerbewegung vom Joystick (grüne breite Linie) und die dazugehörige Rolli-Bewegung (blaue schmale Linie). In der oberen Hälfte sind die langsamen Steuerbewegungen (Joystickbewegungen) dargestellt, in der unteren, die schnellen Steuerbewegungen. Es handelt sich um sechs verschiedene Diagramme (1) – (6) in einem Koordinatensystem zwischen Weg (horizontale Pendelbewegung um den Nullpunkt) und Zeit (vertikaler Verlauf).

Zur Vereinfachung entspricht die Steuerbewegung des Joysticks hier der Rolli-Bewegung bei keiner -, geringer- und großer Verzögerung:

rollstuhl steuerung mit verzoegerung

  • Keine Verzögerung Diag. (1) und (2) – Idealzustand
  • Geringe Verzögerung Diag. (3) und (4) – komplizierter, aber noch umsetzbar
  • Große Verzögerung Diag. (6) bei schneller Steuerbewegung: Rolli-Bewegung im Zeitpunkt A läuft der Steuerbewegung B spiegelbildlich entgegen. Durch diese widersinnige Situation ist keine Steuerung mehr möglich (fehlende Zuordnung / Orientierung / Koordination)
  • Große Verzögerung Diag. (5) bei langsamer Steuerbewegung: Ist noch umsetzbar, da die Steuerbewegung im Zeitpunkt D zumindest noch in der gleichen Richtung läuft wie der Rolli

Fazit: Langsame Steuerbewegungen machen selbst bei großer   Verzögerung ein Steuern des Rollstuhls noch möglich!

In Bezug auf den Ataktiker,

der eine solche Verzögerung selber auslöst (Reaktionsverzögerung),    ergibt sich daraus Folgendes:
  • Die Steuerbewegung (grün), die er in (6) anstrebt, wird ihm durch die Verzögerung zur blauen Linie.
  • Die fahrigen und zittrigen Bewegungen, die durch seine vergeblichen, und daher wiederholten, überschießenden Korrekturversuche in Bezug auf die fehlende Koordination (6) ausgelöst werden, werden durch die Verlangsamung (5) vermieden.
 Wer einmal einen Rollstuhl mit stark verzögerter Steuerung gefahren ist, kann nachvollziehen, wie wichtig es für einen Ataktiker ist, eine solche Alternative wahrnehmen zu können.

Lernen von Bewegungsfolgen

Der Mensch besitzt ein einmalig hohes Potential, lebenslang neue Bewegungsabläufe durch Wiederholung zu lernen und diese dann zur schnellen Koordination zielgerichtet abzurufen (Radfahren, Tanzen, Skilaufen).

Das Kleingehirn ist (auch bei Ataxie) zwar in der Lage, widersinnige Bewegungsabläufe zu erkennen, aber nicht in der Lage, gespeicherte Bewegungsabläufe zur Korrektur zu verwenden oder durch Wiederholung darauf zurück zu greifen (lernen).

Allgemeine Voraussetzungen für eine Ataxie gerechte Steuerung (Zusammenfassung)

  • Joystick mit geringem Weg (bis 2mm): Bei 2mm Weg sind für das Zusammenziehen (Agonisten) und Dehnen (Antagonisten) eines Muskels nur solche Muskelverkürzungen und Muskeldehnungen nötig, die zu einer langsamen Bewegung führen.
  • Geringe Kraftanforderung durch den Joystick: Die Anfangskraft 20g sollte durch minimale Muskelspannung erreicht werden und folglich nahe an den begrenzten Möglichkeiten der Grundspannung des Ruhetonus liegen. Demzufolge müsste dann die Muskelspannung bis zur Vollauslenkung nur geringfügig gesteigert werden, wodurch die Ermüdung in Grenzen gehalten wird.spastik steuerstab hier als stuetzelement
  • Fühlbarer Widerstand (Halt gebend): Durch zu niedrige Muskelgrundspannung (Hypotonus) bereitet eine Steuerung ohne Gegenkraft Schwierigkeiten (keine Orientierung/Ausrichtung). Auch die geringste Kraft muss noch spürbar beim Steuern überwunden werden.
  • Zuverlässigkeit des Joysticks als Stützelement: Durch die zu niedrige Muskelgrundspannung mit gleichzeitiger rascher Muskelermüdung; erschwert eine?????????????????????????????????????????? zielsichere Bewegungsführung. Eine geringe Eigenbewegung des Steuerstabes ermöglicht eine größere Nähe zum Stützelement (Rohr, Kugel, Tischfläche) und bietet der Bedienerhand eine ‚quasi weglose‘ Stabilität, wobei auch der Steuerstab selbst als Stützelement dienen kann. Zur Erinnerung: Auch wir schreiben, indem wir die Hand auf der Schreibfläche abstützen (Stützelement)!
  •   Trendfilter (Intelligentes-Stabilisierung-Systems ISS). Ohne diesen Wergen-Trendfilter sind Joysticks mit geringem Kraftaufwand und geringem Weg bei Ataxie nicht zu verwenden! In der ISS-Funktion OLYMPUS DIGITAL CAMERAsteckt viel Erfahrung (20 Jahre!).
  • Solide Vertrauensgrundlage zur allgemeinen Angstreduzierung: Keine unkontrollierten Bewegungen des Rollstuhls bei überschießenden Steuerimpulsen. [Aus den unkontrollierten Steuerbewegungen wird die Steuer-Information intelligent herausgefiltert, die Steuerbemühung des Bedieners berücksichtigt und die Angst reduziert! (Emotionale Anfälligkeit/Erschrecken, besonders ausgeprägt bei Ataxie!)]. Der Bediener erlebt sich nicht mehr als ungeschickt!

Die cerebrale Bewegungsstörung (Cerebralparese CP) lässt sich in drei Ausprägungsformen einteilen,

Spastik, Athetose und Ataxie ( cerebrale Bewegungsstörung, Cerebralparese CP)

die in Mischformen auftreten und oft Begleiterscheinungen sind.

Zu den häufigsten Ursachen zählen: Schlaganfall, multiple Sklerose (MS), Verletzungen von Hirn und Rückenmark, frühkindliche Hirnschädigungen, Hirnentzündungen oder Hirntumore.

Spastik wird durch schnelle Muskeldehnung ausgelöst und im Unterschied gibt es bei Ataxie die Probleme mit dem schnellen Wechseln der Muskelspannung beim Feinsteuern, Ursache ist die Reaktionsverzögerung.

Die Erprobung

Wie groß der Vorteil unseres quasi weglosen Joysticks in Wahrheit ist, dokumentieren wir im Folgenden am Beispiel von Tina. Sie hatte die unterschiedlichsten Standardjoysticks vorher erfolglos ausprobiert. Mit der Wergen-Steuerung sah das dann bei der ersten Testfahrt schon ganz anders aus, wie folgendes Video beweist:

:mrgreen: Video mit Tina

Wer, miterlebt, wie mühsam es für Ataktiker ist, ein Ziel zu treffen oder eine Tasse zu greifen, welche ‚Sätze‘ Rollis unter den zittrigen, ungelenken und verwischten Bewegungen der Patienten bei Ataxie machen, der ist zurecht erstaunt, wie ruhig, souverän und zielgenau diese dann die Computer-Maus, den Talker oder den Rolli mit der Wergen-Steuerung handhaben.

:mrgreen: Jonas verschiebt zielsicher die Computer-Maus

Wergen-Steuerstab gibt HaltMINOLTA DIGITAL CAMERA

Im Video mit Tina wird ersichtlich, dass sich ihre ataktischen Bewegungen auf ein Minimum reduzieren, nachdem sie Halt am Steuerstab (Stützelement) gefunden hat. Zusätzlich werden die unkontrollierten und überschießenden Bewegungen durch den Trendfilter unseres Intelligenten-Stabilisierung-Systems (ISS) in gezielte weiche Bewegungen umgewandelt!

Angsterinnerung

Wegen ihrer emotionalen Angsterinnerung möchte Tina nicht, dass die Geschwindigkeit des Rollstuhls nach so kurzer Fahrerfahrung gesteigert wird. Da jedoch viel Platz vorhanden, stimmt sie schließlich doch zu und ist sogar so mutig, als sie Vertrauen zu ihren Fahrfähigkeiten gewonnen hat, eine Kurve zu fahren um anschließend nah am geparkten Auto vorbei zu fahren.

Im letzten Teil des Videos mit Tina wird deutlich, wie wichtig das ungestörte flüssige Fahren für die emotionale Grundstimmung bei Ataxie ist. Sie hat Vertrauen in Ihre Fahrkünste und fährt flüssig durch das letzte Tor.

Zur Beachtung!

Achtung! Der Wergen-Joystick HD (heavy duty) „Stellelement Typ 102 HD“ ist der einzige auf dem Markt befindliche quasi weglose Joystick mit geringer Kraft, der den unkontrollierbaren Bewegungen bei Ataxie gewachsen ist (durch ISS). Alle ansonsten auf dem Markt befindlichen quasi weglosen Joysticks sind nur für Muskeldystrophiker geeignet. Erfahrungsgemäß haben aber auch diese ohne die quasi weglose Steuerung mit ISS Schwierigkeiten, flüssig zu fahren (ruckartige Bewegungen!). Ataktiker sind auf jede Art von Stress noch wesentlich empfindlicher. Selbst ein Händeklatschen, ein Hindernis auf dem Fahrweg oder ein körperliches Unwohlsein kann Ataxie auslösen. Die dabei entstehenden überschießenden Reaktionen und ihre Konsequenzen (unkontrollierte Rollstuhlbewegungen) müssen herausgefiltert werden.

Pausen sind wichtig für den Erfolg:  Rollstuhl fahren in Gedanken trainieren!

Noch Fragen? Unter  Tel. 0171 – 22 1 44 66 sind wir gerne für Sie da.

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